<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Unfälle &amp; Arbeitssicherheit Archive - VBG Spezial</title>
	<atom:link href="https://oepnv-bahnen.de/category/unfaelle-arbeitssicherheit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://oepnv-bahnen.de/category/unfaelle-arbeitssicherheit/</link>
	<description>ÖPNV &#124; Bahnen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Apr 2026 09:24:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2020/09/logo-vbg-favicon.png</url>
	<title>Unfälle &amp; Arbeitssicherheit Archive - VBG Spezial</title>
	<link>https://oepnv-bahnen.de/category/unfaelle-arbeitssicherheit/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Elektrounfall – Fehler bei der Fehlersuche</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/elektrounfall-fehler-bei-der-fehlersuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=6251</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/elektrounfall-fehler-bei-der-fehlersuche/">Elektrounfall – Fehler bei der Fehlersuche</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong>In der Ausbildungswerkstatt eines Verkehrsunternehmens kam es bei einem angehenden Mechatroniker zu einer gefährlichen Körperdurchströmung bei 230 Volt.</strong></p>
<p class="p2">In einem Verkehrsunternehmen, das eine eigene Elektro-Lehrwerkstatt für Auszubildende betreibt, ereignete sich ein Stromunfall, der mit den geforderten Sicherheitsmaßnahmen eindeutig vermeidbar gewesen wäre. Ein Auszubildender (Azubi) zum Mechatroniker hatte in der Woche vor dem Unfallereignis einen Versuchsaufbau fertiggestellt, der allerdings nicht funktionierte. Die Fehlersuche war bis zum Ende der Woche erfolglos geblieben. Am Montagmorgen, als der Ausbildungsleiter noch nicht im Raum war, machte sich der junge Beschäftigte gleich daran, den Fehler zu suchen. Dabei bat er einen anderen Azubi, der schon ein Lehrjahr weiter war, um Hilfe. Dieser kam herbei und stützte sich auf der hölzernen Platte des Arbeitstischs ab. Darauf lagen nicht isolierte „Bananenstecker&#8220; (elektrische Steckverbinder mit einem runden Metallstift), an denen eine Spannung von 230 Volt anlag. Der ältere Azubi berührte diese stromführenden Stecker unabsichtlich mit dem Unterarm. Dabei kam es zu einer kurzen Körperdurchströmung. Die anderen Anwesenden meldeten den Vorfall sofort dem Ausbildungsleiter, der den Betroffenen in ein Krankenhaus zur Überwachung der Herzfunktionen bringen ließ.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Unfalluntersuchung</span></h2>
<p class="p2">Die Untersuchung des Unfalls hat Folgendes ergeben:</p>
<ul>
<li class="p2"><i>In der Ausbildungswerkstatt kamen für die berührungsgefährlichen Versuchsaufbauten (230 V) unisolierte Bananenstecker und nicht die dafür geeigneten Sicherheits-Experimentierkabel (isolierte Stecker) zum Einsatz (siehe Bilder oben).</i></li>
<li class="p2"><i>Die Laboranlage lässt sich nach Aussagen des Betreibers nicht sequenziell freischalten. Somit standen zum Unfallzeitpunkt das komplette Elektrolabor und damit alle Stromverteilerdosen/-anschlussdosen unter Spannung (230 V).</i></li>
<li class="p2"><i>Im beschriebenen Anlagenzustand wurde von mehreren Azubis ohne Aufsicht gearbeitet.</i></li>
<li class="p2"><i>Im Bereich des Elektrolabors wurden von Azubis Arbeiten ohne Freigabe und ohne Arbeitsauftrag durchgeführt.</i></li>
<li class="p2"><i>Die Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeiten im Elektrolabor sowie die Einweisung/Unterweisung bezüglich Besonderheiten waren nicht angemessen.</i></li>
</ul>
<figure id="attachment_6285" aria-describedby="caption-attachment-6285" style="width: 2282px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-6285 size-full" src="https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22.jpg" alt="" width="2282" height="860" srcset="https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22.jpg 2282w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-300x113.jpg 300w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-1024x386.jpg 1024w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-768x289.jpg 768w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-1536x579.jpg 1536w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-2048x772.jpg 2048w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2026/04/22-1168x440.jpg 1168w" sizes="(max-width: 2282px) 100vw, 2282px" /><figcaption id="caption-attachment-6285" class="wp-caption-text">Links: Einfache Bananenstecker dürfen nicht verwendet werden. Rechts: Sicherheits-Experimentierkabel mit Basisschutz.</figcaption></figure>
<h2 class="p3"><span class="s1">Sicher experimentieren</span></h2>
<p class="p2">Für Arbeiten von Beschäftigten in der Ausbildung sind besondere Bedingungen zu beachten. Es sind entsprechende technische und organisatorische Voraussetzungen zu erfüllen sowie Verhaltensmaßnahmen durchzuführen. Diese sind ausführlich dargestellt in der DGUV Information 202-039 „Sicher experimentieren mit elektrischer Energie in Schulen&#8220;. Für deren Durchführung ist der Ausbildungsleiter verantwortlich.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-112 nonesss nones  vc_custom_1754415306782">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>DGUV Vorschrift 3 „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel&#8220;<br />
</i><span class="s1"><a href="https://publikationen.dguv.de"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a></span><span class="s2"><i> | Webcode: p000280</i></span></p>
<p class="p3"><i>DGUV Information 202-039 „Sicher experimentieren mit elektrischer Energie in Schulen&#8220;<br />
</i><span class="s1"><a href="https://publikationen.dguv.de"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a></span><span class="s2"><i> | Webcode: p202039</i></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-112:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/elektrounfall-fehler-bei-der-fehlersuche/">Elektrounfall – Fehler bei der Fehlersuche</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stromüberschlag – Verbrennungen durch Kurzschlusslichtbogen</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/stromueberschlag-verbrennungen-durch-kurzschlusslichtbogen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 16:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=6205</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/stromueberschlag-verbrennungen-durch-kurzschlusslichtbogen/">Stromüberschlag – Verbrennungen durch Kurzschlusslichtbogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong><span class="s1">Bei Arbeiten an der Oberleitung kamen zwei Versicherte zu Schaden, weil grundlegende elektrotechnische Maßnahmen nicht durchgeführt wurden und gegen betriebliche Anweisungen verstoßen wurde.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">W</span><span class="s1">er bei Arbeitsunfällen die Hintergründe genauer beleuchtet, kann feststellen, dass dabei oft eine Kombination mehrerer Faktoren ausschlaggebend ist. So verhielt es sich auch in einem Straßenbahn­unternehmen, bei dem zwei Beschäftigte Instand­haltungs­arbeiten an der Oberleitungs­anlage durchführen sollten. Dazu gehörten Arbeiten an Fahrdraht, Tragseil, Verspannungen und Auslegern. Zudem war eine Sichtkontrolle der Mastschalter und Streckentrenner vorgesehen. </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Vorgaben nicht befolgt</span></h2>
<p class="p2">Die beiden Beschäftigten waren zwar korrekt unterwiesen worden, handelten jedoch nicht den Anweisungen entsprechend. Stattdessen führten sie Arbeiten am spannungsführenden Masttrennschalter durch, obwohl dieser nicht stromlos geschaltet war. Somit lag am Fahrdraht zum Zeitpunkt der Arbeiten eine Spannung von 750 Volt an.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Spannungsüberschlag</span></h2>
<p class="p2">Bei ihrem Einsatz nutzten die Beschäftigten eine Hubarbeitsbühne, die für Arbeiten unter Spannung (1.000 V<sub>DC</sub>/Gleichstrom) zugelassen ist. Der Arbeitskorb befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf Höhe des Mastschalters. Dort sollte laut Arbeitsauftrag lediglich eine Sichtprüfung vorgenommen werden. Doch anstatt sich darauf zu beschränken, versuchte einer der Männer, eine Korrektur am Gestänge des Mastschalters vorzunehmen. Zu allem Überfluss führte er im Arbeitskorb eine Feile mit sich, die für die Tätigkeit nicht erforderlich war. Als diese in die Nähe eines Isolators des Mastschalters geriet, kam es zu einem Stromüberschlag zwischen den spannungsführenden Teilen der Oberleitungsanlage und dem Erdpotenzial.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Brandverletzungen </span></h2>
<p class="p2">Der durch den Kurzschluss entstandene Lichtbogen verursachte Verbrennungen an Gesicht, Brust und Armen bei den Betroffenen sowie Brandeinwirkungen am Arbeitskorb. Ein Unfall mit ernsthaften Folgen, der sich hätte vermeiden lassen, wenn die Beschäftigten vorschriftsgemäß gehandelt hätten.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Arbeitsschutzbestimmungen</span></h2>
<p class="p2">Laut Paragraf 7 der DGUV Vorschrift 3 „Elektri­sche Anlagen und Betriebsmittel“ muss bei Arbeiten an spannungsführenden Teilen ein Schutzabstand von mindestens 0,5 Metern eingehalten werden. Dieser wurde von den Beschäftigten unterschritten. Paragraf 15 (1) DGUV Vorschrift 1 fordert zudem, dass Beschäftigte den Anweisungen des Unternehmers folgen und ihn unterstützen. Wie beschrieben handelten die beiden Männer wider besseres Wissen gegen die Vorgaben des Arbeitgebers.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Potenzialausgleich</span></h2>
<p class="p2">Vor Arbeiten am Streckentrenner muss ein Poten­zial­ausgleich hergestellt werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li class="p4"><i>Schließen des Masttrennschalters oder des Trenners im oberirdischen Kabelverteiler (Längskupplung) sowie</i></li>
<li class="p5"><i> Verbinden beider Oberleitungen durch ein Kabel mit mindestens 50 mm² Kupferquerschnitt (Strombrücke).</i></li>
</ul>
<p class="p2">Beide Verfahren dürfen nur nach Absprache mit der Leitstelle durchgeführt werden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Kurzschlussgefahr</span></h2>
<p class="p2">Im Bereich von nicht berührungssicheren spannungsführenden Teilen dürfen nur isolierte Werkzeuge oder isolierende Hilfsmittel eingesetzt werden.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-353 nonesss nones  vc_custom_1770306213383">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblink					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>Computer Based Training der VBG:<br />
<strong>„Sicheres Arbeiten an Oberleitungen im Nahverkehr“<br />
</strong></i><span class="s1"><a href="https://vbg-spezial.de/online-training"><i>https://vbg-spezial.de/online-training</i></a></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-353:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/stromueberschlag-verbrennungen-durch-kurzschlusslichtbogen/">Stromüberschlag – Verbrennungen durch Kurzschlusslichtbogen</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sturzursachen – Zu viele Fehltritte</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/sturzursachen-zu-viele-fehltritte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=6145</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/sturzursachen-zu-viele-fehltritte/">Sturzursachen – Zu viele Fehltritte</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong><span class="s1">Unebene Verkehrswege, rutschiger Untergrund, Stress, Eile oder Ablenkung – es gibt viele Gründe, die zu einem Stolper-, Sturz- oder Rutschunfall bei der Arbeit führen können.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">S</span><span class="s1">eit etwa zwei Millionen Jahren praktiziert der Mensch beziehungsweise dessen Vorfahren den dauerhaft aufrechten Gang. Das brachte gegenüber anderen Lebewesen entscheidende Vorteile. Doch leider gingen damit auch Gefährdungen einher, die uns Menschen nach wie vor unsanft zu Fall bringen. So stellen Arbeitsunfälle beim Gehen oder Laufen immer noch die häufigste Unfallart dar.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Harte und weiche Faktoren</span></h2>
<p class="p2">Warum kommen Stürze beim Gehen so oft vor? Es gibt ein ganzes Bündel von Ursachen, die sich in sogenannte „harte“ und „weiche“ Faktoren gliedern. Zu den harten Einflussfaktoren zählen in erster Linie die möglichen Gefahrenquellen wie unebene, rutschige oder verschmutzte Fußböden, Stolperfallen auf Verkehrs- und Gehwegen sowie mangelnde Beleuchtung auf Verkehrswegen und Treppen. Als weiche Faktoren gelten menschliche Verhaltensweisen wie Hast und Eile, herumliegende Gegenstände oder mangelnde Aufmerksamkeit.</p>
<h2><span class="s2">Ergebnisse der Unfallstatistik</span></h2>
<p class="p2">Bei den Mitgliedsunternehmen der VBG in der Branche ÖPNV/Bahnen ereignen sich über 80 Prozent der Sturzunfälle während der betrieblichen Tätigkeit, etwa 18 Prozent auf dem Weg zur Arbeit. Die Betroffenen stürzen dabei am häufigsten auf Fußböden und Verkehrswegen.</p>
<p class="p2">Ein ebenfalls großer Anteil der Stürze findet auf Treppen und Podesten statt. Außerdem zählten Fahrzeuge wie Omnibusse oder Schienenfahrzeuge und Gleisanlagen zu den branchentypischen Gefahrenquellen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Der Faktor Mensch</span></h2>
<p class="p2">Selbst ein vorbildlich ausgestatteter Betrieb ist nicht gegen solche Unfälle gefeit. Letztendlich kommt es auf den Menschen an. Dessen Verhalten ist geprägt von seiner Persönlichkeit, seiner gegenwärtigen Befindlichkeit und seiner Arbeitssituation. In der Analyse des Unfallgeschehens gehen die Berufsgenossenschaften daher neben den technischen Ursachen für ­Stürze auch den organisatorischen Gründen nach. Weshalb riskieren Beschäftigte einen Unfall, obwohl sie es doch besser wissen sollten?</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Fehlende Aufmerksamkeit</span></h2>
<p class="p2">Normalerweise sind Gehen und Laufen alltägliche Vorgänge, die überwiegend unbewusst ablaufen. Bemerkt der oder die Gehende zum Beispiel ein Hindernis wie ein im Weg liegendes Kabel, wird das Gehen für diesen Moment zu einem bewussten Prozess. Es gibt jedoch Situationen, in denen derartige Gefahren nicht wahrgenommen werden. Das ist dann der Fall, wenn die Informationskapazität des Gehirns erschöpft ist. So können Stress, Ärger, Lärm oder ein beim Gehen geführtes Gespräch das Erkennen von Stolperstellen und die Reaktion darauf verhindern.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Macht der Gewohnheit</span></h2>
<figure id="attachment_6147" aria-describedby="caption-attachment-6147" style="width: 442px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6147" src="https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10.jpg" alt="" width="442" height="297" srcset="https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10.jpg 1280w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10-300x202.jpg 300w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10-1024x688.jpg 1024w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10-768x516.jpg 768w, https://oepnv-bahnen.de/wp-content/uploads/2025/10/ob-10-1168x785.jpg 1168w" sizes="(max-width: 442px) 100vw, 442px" /><figcaption id="caption-attachment-6147" class="wp-caption-text">Unebenheiten führen zu Stolperunfällen.</figcaption></figure>
<p class="p4"><span class="s3">Nicht zuletzt wirkt sich die Macht der Gewohnheit negativ auf die Unfallstatistik aus. Bestimmte Bewegungsabläufe haben sich bewährt und werden nicht mehr überdacht. Und gerade, wenn es schnell gehen muss, wird Zeit meistens dort gespart, wo längst Routine herrscht. Flinke Bewegungen werden vielfach mit Dynamik und Leistungsfähigkeit gleichgesetzt und machen Sturzunfälle wahrscheinlicher</span>.</p>
<p class="p2">Bewusstes Gehen ohne Ablenkung kann so manchen Sturzunfall verhindern.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-204 nonesss nones  vc_custom_1761507622900">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>Weitere Informationen zu den Verkehrswegen auf dem Betriebsgelände finden Sie unter </i><span class="s1"><b><br />
</b><a href="https://tinyurl.com/3fvt6sty"><span class="s2">→<i> www.vbg.de</i></span></a></span><i> </i>| Suchwort: Verkehrswege auf dem Betriebsgelände</p>
<p class="p2"><i>Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.8 Verkehrswege<br />
</i><span class="s3"><a href="https://tinyurl.com/ASRA18"><i>→ www.baua.de | Suchwort: ASR A1.8</i></a></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-204:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/sturzursachen-zu-viele-fehltritte/">Sturzursachen – Zu viele Fehltritte</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Müll und Fundstücke – Gefährlicher Griff ins Unbekannte</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/muell-und-fundstuecke-gefaehrlicher-griff-ins-unbekannte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 16:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=6080</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/muell-und-fundstuecke-gefaehrlicher-griff-ins-unbekannte/">Müll und Fundstücke – Gefährlicher Griff ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><span class="s1"><strong>Verborgene, nicht sichtbare Gegenstände können Gefahren darstellen, die zu sehr schmerzhaften oder entzündlichen Verletzungen führen. Unter Umständen drohen sogar gesundheitliche Folgeschäden.</strong> </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">E</span><span class="s1">iner Mitarbeiterin des Serviceteams eines Verkehrsunternehmens wurde während des Diensts ein Rucksack als Fundgegenstand übergeben. Die Beschäftigte überprüfte den Inhalt des Gepäckstücks, wobei sie in diesen hineingriff. Dabei verspürte sie einen stechenden Schmerz am rechten kleinen Finger. Bei der weiteren Überprüfung wurde festgestellt, dass sie in die Kanüle einer gebrauchten Spritze gefasst hatte.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Infektionsgefahr</span></h2>
<p class="p2">Bei aufgefundenen Taschen, Rucksäcken und ähnlichen Gegenständen muss damit gerechnet werden, dass sich in ihnen Spritzen oder andere gefährliche Gegenstände befinden, die eventuell infiziert sind. Um Stichverletzungen und möglichen Infektionen vorzubeugen, sollte in derartige Fundsachen auf keinen Fall hineingegriffen werden, und zwar auch dann nicht, wenn die Hände durch Handschuhe geschützt sind. Diese bieten im Allgemeinen keinen Stichschutz gegen extrem spitze Gegenstände wie Spritzen. Hätte die Beschäftigte den Rucksack vorsichtig ausgeschüttet beziehungsweise mit einem geeigneten Handwerkzeug (zum Beispiel einer handelsüblichen Holzzange) die darin enthaltenen Gegenstände entnommen, wäre dieser Unfall vermieden worden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Verborgene Gegenstände</span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Eine Gefährdung durch Stichverletzungen liegt analog auch für das Reinigungspersonal der Fahrzeuge vor. Wenn bei den Fahrgastsitzen die Spalte zwischen Rückenlehne und Sitzfläche auf Gegenstände und Verunreinigungen untersucht wird, können auch hier verborgene Spritzen, Messer oder andere spitze beziehungsweise scharfkantige Gegenstände zu Verletzungen führen. Deshalb dürfen Beschäftigte hier auf keinen Fall mit den Händen in den Spalt greifen, um diese Art von Gegenständen aufzuspüren und herauszuholen. Stattdessen sollten sie hierfür ein geeignetes Arbeitsmittel oder Werkzeug verwenden. Beim Bestreben, die Fahrgäste vor Verletzungen zu bewahren, muss die eigene Sicherheit auf jeden Fall berücksichtigt werden.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Bei einem ähnlichen Unfall hatte sich ein Beschäftigter einen Müllsack mit dem Inhalt der Abfallbehälter eines Straßenbahnwagens über die Schulter geworfen. Die Kanüle einer darin enthaltenen Spritze durchdrang die Müllsackwand und verletzte den Beschäftigten am Oberarm. Da Vorfälle wie diese leider keine Ausnahmen sind, gilt grundsätzlich: Abfallsäcke sind so zu transportieren, dass keine Verletzungsgefahr durch darin befindliche spitze und scharfkantige Gegenstände besteht. Dies bedeutet vor allem, dass Abfallsäcke nicht auf den Schultern oder am Körper getragen werden dürfen und dass ein Anschlagen der Abfallsäcke an die Beine oder an andere Körperteile zu vermeiden ist.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Es ist sinnvoll, für die beschriebenen Tätigkeiten Betriebsanweisungen aufzustellen und auf deren Basis die Beschäftigten zu unterweisen. </span>Beispiele dafür sind in der VBG-Fachinforma­tion BGI 5034 enthalten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-78 nonesss nones  vc_custom_1754411954672">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblink					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>VBG-Fachinformation BGI 5034 „Reinigen von Eisenbahn</i><i>fahrzeugen zur Personenbeförderung“<br />
</i>→<i> </i><a href="https://vbg-spezial.de/BGI-5034"><i>https://www.vbg.de</i></a> | Suchwort: BGI 5034</p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-78:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/muell-und-fundstuecke-gefaehrlicher-griff-ins-unbekannte/">Müll und Fundstücke – Gefährlicher Griff ins Unbekannte</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwere Fußverletzung – Unfall bei Rangierarbeiten</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/schwere-fussverletzung-unfall-bei-rangierarbeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 13:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=6008</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/schwere-fussverletzung-unfall-bei-rangierarbeiten/">Schwere Fußverletzung – Unfall bei Rangierarbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong>In einem Kieswerk geriet ein Eisenbahnbeschäftigter beim Rangieren eines Güterzugs mit dem Fuß unter das Rad des letzten Waggons, dabei wurde der Fuß überrollt.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">R</span><span class="s1">a</span><span class="s2">ngiervorgänge gehören im Eisenbahnbetrieb zu den Arbeitsabläufen mit hohem Unfallrisiko. Wenn beim klassischen Rangieren die Fahreinheit vom Triebfahrzeug mit Triebfahrzeugführer (Tf) geschoben wird, muss der Waggon an der „Spitze“ durch einen Rangierbegleiter besetzt sein. Dieser beobachtet den Gleisbereich von der Endbühne oder vom Rangierertritt. Ungünstige Wetterverhältnisse können das Unfallrisiko erhöhen, wie das Beispiel aus einem Kieswerk zeigt.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3">Rangieren im Kieswerk</span></h2>
<p class="p2">Ein Beschäftigter hatte die Aufgabe, als Rangierbegleiter die Rangiertätigkeiten und -arbeiten in direkter Verständigung mit dem Tf zu überwachen und zu koordinieren.</p>
<p class="p2">Zum Beladen des Güterzugs fuhr der Zugverband zunächst in Richtung Kieswerk. <span class="s3">Wegen der großen Länge des Zugs musste er vor dem Beladen geteilt werden.</span> Hierzu wurde die eine Hälfte der Waggons auf einem Nebengleis abgestellt. Das Triebfahrzeug und die restlichen Waggons fuhren danach über eine Weiche auf das Verladegleis. Während der Rangierarbeiten stand der Rangierbegleiter an der Spitze und koordinierte per Funk mit dem Tf die Arbeiten. Ziel war es, den ersten Waggon nach dem Triebfahrzeug <span class="s3">unter der Verladeplattform zu positionieren.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3">Was ist passiert?</span></h2>
<p class="p2">Der Beschäftigte<span class="s3"> stand zum</span> Zeitpunkt des Unfalls auf dem unteren Tritt<span class="s3"> des Waggons.</span> Aufgrund der Witterungsverhältnisse und der Gefahr, auf dem nassen Kies beim Absteigen auszurutschen, entschied sich der Rangierbegleiter, bis zum Gleisende mitzufahren und nicht vorher abzusteigen. Der Zugverband fuhr mit etwa fünf Kilometern pro Stunde rückwärts. Während der Fahrt kam es auf Höhe der Stütze des Kiesförderbands zu einer ruckartigen Bewegung des Waggons. Der Beschäftigte verlor hierdurch das Gleichgewicht, hielt sich am Handlauf fest und versuchte abzusteigen. Beim ersten Bodenkontakt mit dem rechten Fuß rutschte er aus und drehte sich um den Handlauf in Richtung Gleis. Dabei kam der Fuß vor das hintere Rad und wurde überrollt. <span class="s3">Der Verletzte schleppte sich bis zur nächsten Stütze und hielt sich dort fest.</span> Der Tf bremste den Zug unverzüglich ab. Ein Beschäftigter des Kieswerks hatte den Vorfall beobachtet und setzte sofort einen Notruf ab.</p>
<p class="p2">Unter Bezugnahme auf den dargestellten Unfallhergang lässt sich die Unfallursache mutmaßlich auf Unachtsamkeit des Verletzten, die vorherrschenden Witterungsverhältnisse und die Bodenbeschaffenheit zurückführen.</p>
<p class="p2">Der Rangierer muss sich am Handgriff des Endtritts beziehungsweise am Geländer der Endbühne gut festhalten, damit er bei Stößen nicht herunterfällt. Mit beiden Füßen muss er dabei auf dem Tritt beziehungsweise auf der Bühne stehen. Wenn der Handgriff es zulässt, soll sich der Rangierer am Griff „einhenkeln“, damit er auch bei unerwartet starken Fahrzeugbewegungen nicht herunterstürzt.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-118 nonesss nones  vc_custom_1745582923926">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblink					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>warnkreuz SPEZIAL Nr. 29 </i><span class="s1"><i>„Sicherheit für Lokrangierführer: </i></span><i>Funkfernsteuerung bei Eisenbahnen“<br />
</i>→<i> </i><a href="https://vbg-spezial.de/warnkreuz29"><i>https://vbg-spezial.de/warnkreuz29</i></a></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-118:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/schwere-fussverletzung-unfall-bei-rangierarbeiten/">Schwere Fußverletzung – Unfall bei Rangierarbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unfallursache: menschliches Verhalten – Beim Kuppeln gequetscht</title>
		<link>https://oepnv-bahnen.de/unfallursache-menschliches-verhalten-beim-kuppeln-gequetscht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 18:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unfälle & Arbeitssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oepnv-bahnen.de/?p=5899</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/unfallursache-menschliches-verhalten-beim-kuppeln-gequetscht/">Unfallursache: menschliches Verhalten – Beim Kuppeln gequetscht</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong><span class="s1">Ein Rangierer wurde beim Kuppelvorgang zwischen Lok und Waggon gequetscht. Die Folge: Erhebliche Verletzungen im Bauchbereich.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">U</span><span class="s2">nfälle haben eher selten ein technisches Versagen als Ursache, meist sind es organisatorische oder verhaltensbedingte Ursachen. Besonders wenn es um den Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen geht, können die Folgen drastisch sein. Das zeigt das Beispiel eines Rangierers, der bei einem Kuppelvorgang schwer verletzt wurde. </span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Die Arbeitsaufgabe des Beschäftigten bestand zum Unfallzeitpunkt darin, die Zugrichtung eines bestehenden Personenzugs zu ändern. Hierzu wurde die noch angekuppelte Lok von den Personenwagen abgekuppelt, auf ein daneben liegendes Gleis gefahren und an die Personenwagen in entgegengesetzter Richtung angekuppelt.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3">Plötzlich in Bewegung gesetzt</span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Der Unfall ereignete sich beim Prozess des Ankuppelns. Laut Aussage des Vorgesetzten des Verunfallten war die E-Lok zum Zeitpunkt des Unfalls bereits an den Personenwagen herangefahren, E-Lok und Wagen waren angebremst. Der Versicherte war zwischen Triebfahrzeug und Wagen getreten und gerade mit der Verbindung der beiden Einheiten mittels einer Kuppelstange beschäftigt. Plötzlich bewegte sich die mit dem Triebfahrzeugführer (Tf) besetzte E-Lok Richtung Personenwagen und quetschte den Versicherten in Bauchhöhe ein.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Nachdem der Tf die Situation wahrgenommen hatte, bewegte er die Lok sofort wieder zurück. Der Verletzte konnte noch selbstständig aus dem Gefahrenbereich heraustreten. Der stellvertretende Eisenbahn-Betriebsleiter wurde alarmiert und ein Rettungswagen verständigt. </span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Der Verletzte wurde unverzüglich in das nächste Krankenhaus transportiert, wo die Diagnose eines stumpfen Abdominaltraumas (Schädigung des Bauchraums) gestellt wurde. Bei dieser Verletzung besteht zum einen die Gefahr des Blutverlusts (äußerlich sowie innerlich) und zum anderen die Gefahr der Infektion durch Austritt von Magen-, Darm- oder Blaseninhalt in die Bauchhöhle. Hinzu kam noch eine Blutungsanämie, die als Folge eines akuten Blutverlusts entsteht. </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3">Keine technischen Mängel</span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Die Untersuchung des Unfalls durch den Experten der VBG hat ergeben, dass die Fahrzeuge geprüft waren und technische Mängel nicht festgestellt werden konnten. Zudem waren die Unfallbeteiligten unterwiesen und für die jeweilige Aufgabe geeignet. Der Triebfahrzeugführer ist sich nicht mehr darüber bewusst, warum er die Lok in Bewegung gesetzt hat. Ebenso kann er sich an das Unfallereignis nicht erinnern. Damit lässt sich die Unfall­ursache nicht vollständig klären. Festzuhalten bleibt jedoch, dass eine regelgerechte Unterweisung grundsätzlich das Risiko derartiger Unfälle deutlich vermindert.</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-329 nonesss nones  vc_custom_1738165691176">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:<br />
</i>→<i> </i><a href="https://vbg-spezial.de/oepnv-bahnen"><i>https://vbg-spezial.de/oepnv-bahnen</i></a></p>
<p class="p3"><span class="s1"><i>Broschüre „Psychologie der Arbeitssicherheit – Warum verhalten wir uns so, wie wir uns verhalten?“</i></span><i><br />
</i><span class="s2">→ <a href="https://www.bg-verkehr.de/medien/medienkatalog/broschueren/psychologie-der-arbeitssicherheit-warum-verhalten-wir-uns-so-wie-wir-uns-verhalten"><i>https://bg-verkehr.de</i></a><br />
</span>Webcode: 17172034<i> </i></p>
<p class="p3"><i>DGUV Information 214-089 „Verhaltensregeln für Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb“<br />
</i><span class="s2">→ <a href="https://tinyurl.com/ybcad5jc"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a></span><i><br />
</i>Webcode: p214089</p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

		<style>
			.mega-info-box-329:hover .mega-info-header i {
				color:  !important;
				background:  !important;
			}
		</style>

		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://oepnv-bahnen.de/unfallursache-menschliches-verhalten-beim-kuppeln-gequetscht/">Unfallursache: menschliches Verhalten – Beim Kuppeln gequetscht</a> erschien zuerst auf <a href="https://oepnv-bahnen.de">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
